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Der Bruno Weber Park

Der Künstler Bruno Weber (1931 – 2011) schuf den für die Öffentlichkeit zugänglichen Bruno Weber Park als Gesamtkunstwerk. Qualifizierte Mitarbeitende, darunter langjährige persönliche Assistenten Webers, sanieren und führen das Werk Webers in der vom Künstler selbst gegründeten Stiftung fort. Private und öffentliche Gönnerschaften ermöglichen weitere Projektfortschritte und Parköffnungszeigen von Frühling bis Herbst, damit der Bruno Weber Park Kultur- und Naturinspirierte begeistern kann. 





Der 2011 verstorbene Künstler Bruno Weber verstand sich als „Gesamtkunstwerker“. Als Zeichner, Plastiker, Maurer, Architekt und Erfinder widmete sich der Künstler während einem halben Jahrhundert der Ausgestaltung seines ursprünglich 30‘000 m2 grossen Wirkungsfeldes, dem Weinrebenpark oberhalb Dietikon und Spreitenbach. Mit seiner Kunst führt Bruno Weber nicht nur die dringend benötigte Phantasie in unsere entzauberte Welt zurück, es gelingt ihm, Phantasie in Einklang mit der Natur zu bringen. Tierfiguren und mythologische Fabelwesen bevölkern Alleen, Wasser- und Waldgärten und führen zu teils begeh- und bewohnbaren Skulpturen. Wie das Kloster Fahr oder das Emma Kunz Zentrum in Würenlos, bildet der Bruno Weber Park in seiner Einzigartigkeit eine visionäre und naturbetonte Oase in dem sich rasant entwickelnden Limmattal. Angeregt durch den Bau seines Ateliers entwickelte Bruno Weber rund um den Werkstoff Beton einzigartige Techniken, um seine Vorstellungskraft zu einem Gesamterlebnis werden zu lassen.  

 




















Es brauchte Harald Szeemanns 1983 und 1991 in Zürich gezeigte Ausstellungen „Der Hang zum Gesamtkunstwerk“ und „Visionäre Schweiz“, um Bruno Webers Skulpturenpark als ein interdisziplinäres und modernes Gesamtkunstwerk zu begreifen. Dabei standen erstmals nicht die einzelnen Skulpturen und ihre ästhetische Bedeutung im Fokus, sondern die Gesamtheit dieser kunstvoll komponierten Parkwelt mit ihrer magischen Realität, die den Besucher überrascht, begeistert und erstaunt. Der Bruno Weber Skulpturenpark reiht sich ein in ein Netzwerk utopisch-fantastischer Parkanlagen, die allesamt als Gesamtkunstwerke betrachtet werden: Der Parco dei Mostri in Bomarzo (Lazio, Italien), der Parco Scherrer und der Monte Verità im Tessin, Niki de Saint-Phalles Giardino dei Tarocchi in Pescia (Toscana), Gabriele D’Annunzios Vittoriale degli Italiani am Gardasee (Lombardei) oder der Palais Idéal von Facteur Cheval in Hauterives, Frankreich. Eine weitere, berühmte Spur führt nach Spanien: Antoni Gaudìs Parco Güell in Barcelona. Bruno Weber nannte Gaudì einst seinen „grossen Bruder“.  





















Wenngleich Skizzen und Projekte Bruno Webers weiterhin auf ihre Umsetzung warten, ist es zum heutigen Zeitpunkt prioritär, das Lebenswerk Bruno Webers im Rahmen eines schlüssigen Gesamtkonzeptes zu sichern, zu erfassen und zu sanieren. Für die Sanierungsarbeiten, sowie für die Herstellung neuer Skulpturen sind Mitarbeitende der Bruno Weber Stiftung einzigartig qualifiziert, weil sie während Jahren in direkter Zusammenarbeit mit dem Künstler standen und die handwerkliche Umsetzung seiner Kunst in bester Qualität vertreten. Bis heute ist es möglich, einzelne Betonskulpturen zu erwerben, hergestellt mit den originalen Negativformen Bruno Webers. 





Während den letzten zwei Jahren wurde ein langfristig angelegtes Sanierungskonzept erarbeitet (Konzept 3•7•21). Die Ressourcen für die weiteren Projektfortschritte können nur durch private und öffentliche Gönnerschaften ermöglicht werden. Seit 1991 setzt sich die vom Künstler und Stifter ins Leben gerufene  Bruno Weber Stiftung dafür ein, dass der Entwicklungs-, Sanierungs- und Bauprozesse im Bruno Weber Park fortschreitet und dass die Parkanlage von Frühling bis Herbst weiterhin öffentlich zugänglich bleibt. Selbst bei dunklen Wolken statt Sonnenschein vermag der Bruno Weber Park Kultur- und Naturinspirierte jeden Alters zu begeistern. 








 




 
















 




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